Unsere Neuigkeiten

Körperliche und geistige Fitness schützen vor Demenz

05.12.2007
Maßnahmen und Methoden, die davor schützen sollen, im Alter an Alzheimerdemenz zu erkranken, stoßen in der Bevölkerung auf breites Interesse. Doch was ist tatsächlich dran an der vorbeugenden Wirkung von Sport, gesunder Ernährung oder kognitivem Training? Dieser Frage ist ein von der Hirnliga e. V., der Vereinigung deutscher Alzheimerforscher, erstelltes Gutachten nachgegangen, das bislang veröffentlichte Daten zur vorbeugenden Wirkung verschiedener Maßnahmen wissenschaftlich bewertet hat.

Muskelentspannung ohne Müdigkeit

07.11.2007
Mit Tolperison (Handelsname Viveo) steht seit kurzem ein Muskelentspannungsmittel zur Verfügung, das im Gehirn, im Rückenmark und an der einzelnen Nervenzelle wirkt. Es senkt die Muskelspannung, ohne die Muskelkraft zu beeinflußen, und unterdrückt überschießende Schmerzimpulse.

Alzheimer-Demenz: Risiko durch metabolisches Syndrom

10.10.2007
Zusammenhänge zwischen Typ-II-Diabetes, kardiovaskulären Erkrankungen und Demenz vom Alzheimer-Typ sind bekannt. Ein britisch-australisches Neurologenteam prüfte nun, ob auch schon ein metabolisches Syndrom das Risiko eines älteren Menschen für eine Alzheimer-Demenz erhöht.

Hormontherapie erhöht Risiko für Eierstockkrebs

09.09.2007
Die Hormonersatztherapie in den Wechseljahren wird seltener verschrieben, nicht zuletzt wegen eines erhöhten Risikos für Brustkrebs sowie Herz- und Gefäßerkrankungen. Bei der Verordnung muss auch eine Nutzen-Risiko-Abwägung hinsichtlich eines erhöhten Risikos für Eierstockkrebse berücksichtigt werden. In einer großen Kohortenstudie wurden diese Ergebnisse jetzt in Großbritannien bestätigt. Zwischen 1996 und 2001 haben 1,3 Millionen Frauen im Rahmen eines Brustkrebs-Screenings umfangreiche Fragebögen erhalten. Ein zweiter Fragebogen wurde nach 3 Jahren versandt. Die Autoren analysierten die Daten von 948.576 postmenopausalen Frauen mit einem Durchschnittsalter von 57,2 Jahren, von denen zum Zeitunkt der letzten Untersuchung 50% Hormone eingenommen hatten.

Depression: Schutz vor Rezidiven

24.08.2007
Wegen des chronischen rezidivierenden Verlaufs sollte eine Depression im Anschluss an die Akuttherapie langfristig behandelt werden. Aktuelle Daten einer 2-Jahres-Studie belegen, dass mit einer medikamentösen Behandlung ein anhaltender Rückfallschutz erreicht werden kann.

Leichte Parkinson-Symptome bei Älteren

10.08.2007
Leichtere Parkinson-Symptome wie Steifigkeit und Zittern sind ein häufiger Nebenbefund bei Untersuchungen älterer Menschen. Ein US-Team prüfte nun die Hypothese, dass diese Symptome überwiegend Folge von Gefässveränderungen sind. Danach müssten sich bei den Betroffenen in der Krankengeschichte häufiger weitere Gefäßerkrankungen oder -ereignisse finden lassen.

Raucher haben seltener Parkinson

21.07.2007
Raucher haben tatsächlich ein geringeres Risiko einen Morbus Parkinson zu entwickeln und zwar nicht nur aufgrund ihrer geringeren Lebenserwartung. In einer US-amerikanischen Studie wurden 356 Parkinson-Patienten mit 317 gleich alten Gesunden verglichen. Die Rate von Rauchern war bei den Parkinso-Kranken um 44% niedriger als bei den Gesunden.

Sind Sie nikotinabhängig?

10.07.2007
1. Mit dem Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit können Sie leicht den Grad Ihrer Abhängigkeit prüfen:
Innerhalb welchen Zeitraums nach dem Erwachen rauchen Sie Ihre erste Zigarette?
5 Minuten 3 Punkte, 6-30 Minuten 2 Punkte, 31-60 Minuten 1 Punkt, nach 60 Minuten 0 Punkte

2. Finden Sie es schwierig, an Orten, wo das Rauchen verboten ist, das Rauchen zu lassen?
ja 1 Punkt, nein 0 Punkte

3. Wie viele Zigaretten rauchen Sie im Allgemeinen pro Tag?
bis 10 0 Punkte, 11-20 1 Punkt, 21-30 2 Punkte, mehr als 30 3 Punkte

4. Rauchen Sie in den ersten Stunden nach dem Erwachen im Allgemeinen mehr als am Rest des Tages?
ja 1 Punkt, nein 0 Punkte

5. Kommt es vor, dass sie rauchen, wenn Sie krank sind und tagsüber im Bett bleiben müssen?
ja 1 Punkt, nein 0 Punkte

Sind Sie Burnout-gefährdet?

24.06.2007
Mit dem folgenden Schnelltest können Sie ermitteln, ob Sie Burnout-gefährdet sind. Bei 5 zustimmenden Antworten sind Sie gefährdet oder schon in der Krise (Gamsjäger).

1. Ich arbeite wie ein Tier, aber für wen eigentlich?
2. Ich bin wahnsinnig aktiv, aber es schaut nichts dabei heraus.
3. Ich falle jeden Abend ins Bett wie ein Stein, ich bin erschöpft.
4. Ich fühle mich wie ein Hamster im Laufrad.
5. Ich habe Angst vor Begegnungen.
6. Ich helfe immer wieder gerne.
7. Ich liebte einmal alle Menschen.
8. Ich möchte eigentlich wissen, was von mir erwartet wird.
9. Ich stresse durch das Leben.
10.Ich trage eine unbändige Wut in mir.
11.Ich traue keinem mehr.
12.Ich habe Angst, dass etwas schiefgehen könnte.

Depressionen genauso gefährlich wie Rauchen

10.06.2007
Depressionen sind ein unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das Ausmaß der Risikoerhöhung entspricht dem des Zigarettenrauchens, dies gilt sowohl für Herzgesunde wie für Herzkranke.

Alzheimer-Demenz / Studienteilnehmer gesucht

01.06.2007
Bei einer Datenanalyse von 142.328 Diabetikern in den USA, die mit Insulin oder einem sogenannten Insulinsensitizer (Rosiglitazon oder Piaglitazon) behandelt wurden, zeigte sich, dass das Risiko, eine Alzheimer-Demenz zu entwickeln unter Glitazontherapie geringer als unter Insulingabe war. In einer Stichprobe von 1.791 Patienten mit neu aufgetretener Demenz ergab sich, dass die mit Glitazon behandelten Patienten seltener in ein Pflegeheim mussten.

Aus diesem Grund suchen wir ab sofort Studienteilnehmer.

Manche Vitamine sind gefährlich

18.05.2007
Seit vielen Jahren werden sogenannte Antioxidantien wie Betakarotin, Vitamin A und E, etc. zur Vorbeugung von Gefäß-und bösartigen Erkrankungen propagiert. Auch in Deutschland werden zunehmend Vitamine als Nahrungsergänzungsstoffe verkauft.
Um die Wirkung zu beurteilen, wurden im Rahmen einer Metaanalyse alle elektronischen Datenbanken und Bibliografien bis zum Oktober 2005 durchsucht.

Mit Schneckengift gegen Schmerzen

03.05.2007
Mit dem neuen nicht opioiden Analgetikum Ziconotid (Prialt) gibt es eine Alternative für Patienten mit chronischen starken Schmerzen, die auch auf die intrathekale Opioidgabe nur unzureichend ansprechen. Bei Ziconotid handelt es sich um das synthetische Äquivalent eines körpereigenen Gifts der Kegelschnecke, die im Pazifischen Ozean lebt.

Zunahme der multiplen Sklerose bei Frauen

23.04.2007
In Kanada gibt es ein großes landesweites Projekt, das Daten von beinahe 30.000 MS-Patienten gesammelt hat, die zwischen 1891 und 1993 geboren wurden. Für eine Studie wurden die Daten von etwa 27.000 zwischen 1931 und 1980 geborenen Patienten ausgewertet.

Neues Medikament gegen Hyperkinesien

07.04.2007
Der Wirkstoff Tetrabenazin ist nun auch in Deutschland zugelassen und wird von Temmler Pharma unter dem Handelsnamen Nitoman vertrieben.

Weniger Selbsttötungen in Deutschland

15.03.2007
Seit den 70er Jahren hat sich die Zahl der jährlichen Suizide um 40% reduziert. Doch vor allem bei Männern ist die Rate immer noch sehr hoch - drei Viertel der Suizide werden von Männern begangen.

Tinnitus-Therapie für zu Hause mit Lichtenergie

02.03.2007
Mit dem neuen Gerät Vibony lässt sich nach Herstellerangaben Tinnitus deutlich lindern. Die überwiegende Wirkung werde mit einer "Low Energy Photo Therapy" erreicht: Der kleine Apparat gibt monochromatisches nicht-gebündeltes Licht ab, das den Stoffwechsel der Zellen des Mittel- und Innenohrs stimuliert.

Lässt sich ein Schlaganfall vorhersagen?

17.02.2007
Nach einer vorübergehenden Durchblutungsstörung mit einer Symptomatik (Lähmung, Sprechstörung, etc.) unter 24 Stunden Dauer kam es bei 5,5 % aller Patienten innerhalb von 7 Tagen und bei 9,2 % innerhalb von 90 Tagen zu einem Schlaganfall. Um die besonders gefährdeten Patienten zu identifizieren wurden Prognosemodelle entwickelt, die nun zu dem ABCD genannten Modell vereint wurden.

Reizdarmsyndrom besser behandelbar

02.02.2007
Rezeptoren für den Botenstoff Serotonin finden sich im Gehirn und im Verdauungstrakt. Medikamente, die die Wirkung dieses Botenstoffes verstärken (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer = SSRI), werden wirksam zur Behandlung von Depressionen eingesetzt.
Eine belgische Arbeitsgruppe versuchte nun die Behandlung des Reizdarmsyndroms mit diesen Medikamenten. Die Patienten berichteten von einer raschen Symptomlinderung unabhängig vom antidepressiven Effekt.

Deutsches Bündnis gegen Depression - Prävention von Suizidalität

03.01.2007
Obwohl die Suizidzahlen in Deutschland seit den 90er Jahren rückläufig sind, versterben bundesweit immer noch knapp 11.000 Menschen jährlich durch Suizid. Die Zahl der Suizidenten ist höher als die der Verkehrstoten, Mordopfer, Aidstoten und Opfer illegalen Drogenmißbrauchs zusammen. Zudem ist von einer beachtlichen Dunkelziffer auszugehen. Hinzu kommt das circa 10-fache an Suizidversuchen. Das "Deutsche Bündnis gegen Depression" verfolgt einen Mehrebenen-Ansatz mit der Zielsetzung: Prävention von Suizidalität durch Depressionsprävention. Ein Großteil der Suizide geschieht im Zusammenhang mit Depressionen.