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Zum Selbstmord des Fußballers Robert Enke | 15.11.2009 | Der Fußballer Robert Enke litt jahrelang an Depressionen und sah zuletzt keinen Sinn mehr in einer Fortsetzung seines Lebens. Er beendete sein Leben auf eine drastische Art und Weise.
Anscheinend verhielt er sich zuletzt ablehnend gegenüber einer antidepressiven Behandlung.
Mit den heutigen modernen Präparaten ist eine Depression in fast jedem Stadium gut behandelbar. Unerwünschte Wirkungen können meistens vermieden werden. Eine derartige Behandlung muss aktiv nachgefragt werden.
Es ist bedauerlich, dass Robert Enke diese große Chance nicht genutzt hat. Hoffentlich lernen viele aus diesem Beispiel, dass eine Hilfe möglich und auch aussichtsreich ist. | | | |
Hilfe bei vorzeitigem Samenerguss (Ejaculatio praecox) | 16.07.2009 | Vorzeitiger Samenerguss ist häufig (25%) und beeinträchtigt die Lebensqualität der betroffenen Männer und ihrer Partnerinnen nachhaltig. Depressionen und psychischer Stress sind häufig. Selbstwertgefühl und Selbstachtung sinken, ebenso wie die Orgasmusfähigkeit der Frau.
Für Männer mit Ejaculatio praecox steht seit Anfang Juni 2009 ein offiziell zugelassenes Medikament für die Bedarfstherapie zur Verfügung. Der kurz wirksame selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Dapoxetin, Handelsname Priligy, verbessert alle drei Kernvariablen des vorzeitigen Samenergusses: die Zeit bis zur Ejakulation, die subjektive Kontrolle der Ejakulation und den Leidensdruck des Mannes und seiner Partnerin. | | weitere Informationen | |
Psychische Probleme oft unentdeckt | 08.06.2009 | | 21 Prozent der deutschen Bevölkerung hat in den vergangenen 12 Monaten wegen psychischer Probleme einen Arzt oder Psychotherapeuten aufgesucht. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsmonitor der Bertelsmann-Stiftung. Wie die Stiftung mitteilte, löste meist eine Kombination aus beruflichen und privaten Problemen die psychischen Probleme aus. | | weitere Informationen | |
Honorarsituation der Kassenärzte in Baden-Württemberg | 23.02.2009 | Die sogenannte Gesundheitsreform enthält zwei Regelungen, die in Baden-Württemberg zu einem dramatischen Verfall der Versorgungsqualität führen. Die eine ist der Gesundheitsfonds. Durch ihn verlieren wir 2009 allein 100 Millionen Euro. Und jedes Jahr mehr, so steht es im Gesetz.
Die zweite heißt Honorarreform und sollte den Ärzten für gute Leistung 10 Prozent mehr Geld bringen. Schön wär's. Nachdem die tatsächlichen Zahlen auf dem Tisch liegen, sind es in Baden-Württemberg satte 135 Millionen Euro weniger gegenüber 2008. Gesundheitsfonds und Honorarreform führen dazu, dass manche Ärzte im Land nur unglaubliche 12 Euro für einen Patienten erhalten. Nicht pro Behandlung, sondern pro Quartal. Egal, wie oft der Patient in die Praxis kommt und wie krank er ist. So kann man keinen Patienten angemessen behandeln. So läßt sich keine Praxis wirtschaftlich führen. In der Konsequenz stehen viele Ärzte vor existenzbedrohenden Verlusten.
Niemandem ist mit solch einer Reform gedient.Am allerwenigsten den Versicherten, von denen viele zudem noch einen deutlich höheren Krankenkassenbeitrag bezahlen müssen. Das versteht kein Mensch mehr.
Kämpfen Sie mit uns, diesen Unsinn zu stoppen. | | | |
Kollektive Praxisschließung des Ulmer Praxisnetzes | 13.02.2009 | | Die Praxis beteiligt sich am Freitag, den 13.02.09, an der kollektiven Praxisschließung des Ulmer Praxisnetzes. | | | |
Zum Tod des Unternehmers Adolf Merckle aus psychiatrischer Sicht | 10.01.2009 | Leserbrief für die Südwestpresse
Zum Tod des Unternehmers Adolf Merckle aus psychiatrischer Sicht
Es erscheint vordergründig schlüssig, dass sich ein Mensch selbst tötet, wenn sein Lebenswerk teilweise zerstört wird und er keinen Ausweg mehr findet. Aber ist das wirklich so? Ist ein Mensch sein Lebenswerk oder gibt es nicht das, was ein Mensch geschaffen hat, und den Menschen selbst, seine Persönlichkeit? Im Fall des Adolf Merckle ist das, was er geschaffen hat, bewundernswert und eindrucksvoll. Die dazu gehörende Persönlichkeit war für die, die ihn nicht aus eigenem Erleben gekannt haben, schwer einzuschätzen.
Man kann davon ausgehen, dass sich Adolf Merckle in der letzten Zeit in einer Lebenskrise befunden hat. Es war nicht nur eine finanzielle Krise sondern eine Krise der Persönlichkeit, die ihn durch und durch geschüttelt hat.
Alle Menschen durchleben Krisen. Diese Krisen werden verursacht durch Schwierigkeiten mit anderen Menschen, insbesondere mit denen, die besonders wichtig sind, oder durch Änderungen der Lebensumstände, d. h. vor allem der finanziellen Situation. Natürlich sind die finanziellen Dimensionen des Adolf Merckle weit weit entfernt von den Dimensionen der meisten Menschen, dennoch sind die Auswirkungen auf die Persönlichkeit, auf die psychische Situation, unabhängig von einem bestimmten Wert.
Eine Schwierigkeit bei der Lösung einer Lebenskrise ist die Einengung des Denkvermögens durch diese Krise. Die Gedanken treten nicht mehr losgelöst von schweren Gefühlen mit Inhalten wie Schuld, Versagen, etc. auf und neigen dazu, um sich selbst zu kreisen. Es entsteht ein depressiver Zustand. Deswegen ist es außerordentlich wichtig, in der Zeit einer Lebenskrise Personen oder Instanzen zu haben, die das Denken vor einem zu engen Kurzschluss bewahren. Diese können Partner, Freunde, Vertraute, Priester oder auch professionelle Kräfte wie Ärzte, Psychotherapeuten, etc. sein. Besonders nachteilig ist es, wenn die Vertrauenspersonen die eigenen schweren Gedanken und Gefühle noch verstärken. So ist es kaum mehr zu ertragen, wenn z. B. der Krisengeschüttelte selbst von der eigenen Schuld überzeugt ist und diese auch noch von seinem Umfeld bestätigt bekommt. Dann gibt es kaum einen Ausweg mehr, wenn nicht sonst jemand „ein Fenster“ aufmacht.
Im Fall des Adolf Merckle sind uns diese Umstände überwiegend nicht bekannt. Aber es ist zu befürchten, dass er als Vertreter seiner Generation keine „guten Instanzen“ gefunden hat, die ihn in dieser Lebenskrise begleiteten. Ein Kennzeichen der Älteren ist es leider, alle Dinge viel zu oft mit sich selbst abzumachen und Hilfe nicht zu akzeptieren. Dabei ist es immer möglich, eine Lebenskrise ohne Tod zu durchstehen. Mit der Zeit weitet und normalisiert sich das Denken wieder, neue Lösungsansätze werden erkennbar, der Umfang der Krise relativiert sich.
Somit kann uns der vorzeitige Tod des Adolf Merckle v. a. eines lehren, dass es darauf ankommt, nicht nur finanzielle Krisen sondern auch Lebenskrisen gut zu managen.
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Behandlung akuter Migräneattacken | 03.01.2008 | | Standardsubstanzen zur Behandlung akuter Migräneattacken sind nicht steroidale Antirheumatika inklusive Acetylsalicylsäure und Triptane. Immer wieder kommt es vor, dass Patienten mit einem Medikament nicht ausreichend schmerzfrei werden. Deswegen werden in diesen Fällen Kombinationsbehandlungen durchgeführt. In zwei großen Studien in den USA wurde nun die Wirksamkeit einer Kombinationsbehandlung im Vergleich zu einer Monotherapie untersucht. | | weitere Informationen | |
Körperliche und geistige Fitness schützen vor Demenz | 05.12.2007 | | Maßnahmen und Methoden, die davor schützen sollen, im Alter an Alzheimerdemenz zu erkranken, stoßen in der Bevölkerung auf breites Interesse. Doch was ist tatsächlich dran an der vorbeugenden Wirkung von Sport, gesunder Ernährung oder kognitivem Training? Dieser Frage ist ein von der Hirnliga e. V., der Vereinigung deutscher Alzheimerforscher, erstelltes Gutachten nachgegangen, das bislang veröffentlichte Daten zur vorbeugenden Wirkung verschiedener Maßnahmen wissenschaftlich bewertet hat. | | weitere Informationen | |
Muskelentspannung ohne Müdigkeit | 07.11.2007 | | Mit Tolperison (Handelsname Viveo) steht seit kurzem ein Muskelentspannungsmittel zur Verfügung, das im Gehirn, im Rückenmark und an der einzelnen Nervenzelle wirkt. Es senkt die Muskelspannung, ohne die Muskelkraft zu beeinflußen, und unterdrückt überschießende Schmerzimpulse. | | weitere Informationen | |
Alzheimer-Demenz: Risiko durch metabolisches Syndrom | 10.10.2007 | | Zusammenhänge zwischen Typ-II-Diabetes, kardiovaskulären Erkrankungen und Demenz vom Alzheimer-Typ sind bekannt. Ein britisch-australisches Neurologenteam prüfte nun, ob auch schon ein metabolisches Syndrom das Risiko eines älteren Menschen für eine Alzheimer-Demenz erhöht. | | weitere Informationen | |
Hormontherapie erhöht Risiko für Eierstockkrebs | 09.09.2007 | Die Hormonersatztherapie in den Wechseljahren wird seltener verschrieben, nicht zuletzt wegen eines erhöhten Risikos für Brustkrebs sowie Herz- und Gefäßerkrankungen. Bei der Verordnung muss auch eine Nutzen-Risiko-Abwägung hinsichtlich eines erhöhten Risikos für Eierstockkrebse berücksichtigt werden. In einer großen Kohortenstudie wurden diese Ergebnisse jetzt in Großbritannien bestätigt. Zwischen 1996 und 2001 haben 1,3 Millionen Frauen im Rahmen eines Brustkrebs-Screenings umfangreiche Fragebögen erhalten. Ein zweiter Fragebogen wurde nach 3 Jahren versandt. Die Autoren analysierten die Daten von 948.576 postmenopausalen Frauen mit einem Durchschnittsalter von 57,2 Jahren, von denen zum Zeitunkt der letzten Untersuchung 50% Hormone eingenommen hatten.
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Depression: Schutz vor Rezidiven | 24.08.2007 | | Wegen des chronischen rezidivierenden Verlaufs sollte eine Depression im Anschluss an die Akuttherapie langfristig behandelt werden. Aktuelle Daten einer 2-Jahres-Studie belegen, dass mit einer medikamentösen Behandlung ein anhaltender Rückfallschutz erreicht werden kann. | | weitere Informationen | |
Leichte Parkinson-Symptome bei Älteren | 10.08.2007 | | Leichtere Parkinson-Symptome wie Steifigkeit und Zittern sind ein häufiger Nebenbefund bei Untersuchungen älterer Menschen. Ein US-Team prüfte nun die Hypothese, dass diese Symptome überwiegend Folge von Gefässveränderungen sind. Danach müssten sich bei den Betroffenen in der Krankengeschichte häufiger weitere Gefäßerkrankungen oder -ereignisse finden lassen. | | weitere Informationen | |
Raucher haben seltener Parkinson | 21.07.2007 | | Raucher haben tatsächlich ein geringeres Risiko einen Morbus Parkinson zu entwickeln und zwar nicht nur aufgrund ihrer geringeren Lebenserwartung. In einer US-amerikanischen Studie wurden 356 Parkinson-Patienten mit 317 gleich alten Gesunden verglichen. Die Rate von Rauchern war bei den Parkinso-Kranken um 44% niedriger als bei den Gesunden. | | | |
Sind Sie nikotinabhängig? | 10.07.2007 | 1. Mit dem Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit können Sie leicht den Grad Ihrer Abhängigkeit prüfen:
Innerhalb welchen Zeitraums nach dem Erwachen rauchen Sie Ihre erste Zigarette?
5 Minuten 3 Punkte, 6-30 Minuten 2 Punkte, 31-60 Minuten 1 Punkt, nach 60 Minuten 0 Punkte
2. Finden Sie es schwierig, an Orten, wo das Rauchen verboten ist, das Rauchen zu lassen?
ja 1 Punkt, nein 0 Punkte
3. Wie viele Zigaretten rauchen Sie im Allgemeinen pro Tag?
bis 10 0 Punkte, 11-20 1 Punkt, 21-30 2 Punkte, mehr als 30 3 Punkte
4. Rauchen Sie in den ersten Stunden nach dem Erwachen im Allgemeinen mehr als am Rest des Tages?
ja 1 Punkt, nein 0 Punkte
5. Kommt es vor, dass sie rauchen, wenn Sie krank sind und tagsüber im Bett bleiben müssen?
ja 1 Punkt, nein 0 Punkte | | weitere Informationen | |
Sind Sie Burnout-gefährdet? | 24.06.2007 | Mit dem folgenden Schnelltest können Sie ermitteln, ob Sie Burnout-gefährdet sind. Bei 5 zustimmenden Antworten sind Sie gefährdet oder schon in der Krise (Gamsjäger).
1. Ich arbeite wie ein Tier, aber für wen eigentlich?
2. Ich bin wahnsinnig aktiv, aber es schaut nichts dabei heraus.
3. Ich falle jeden Abend ins Bett wie ein Stein, ich bin erschöpft.
4. Ich fühle mich wie ein Hamster im Laufrad.
5. Ich habe Angst vor Begegnungen.
6. Ich helfe immer wieder gerne.
7. Ich liebte einmal alle Menschen.
8. Ich möchte eigentlich wissen, was von mir erwartet wird.
9. Ich stresse durch das Leben.
10.Ich trage eine unbändige Wut in mir.
11.Ich traue keinem mehr.
12.Ich habe Angst, dass etwas schiefgehen könnte. | | weitere Informationen | |
Depressionen genauso gefährlich wie Rauchen | 10.06.2007 | | Depressionen sind ein unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das Ausmaß der Risikoerhöhung entspricht dem des Zigarettenrauchens, dies gilt sowohl für Herzgesunde wie für Herzkranke. | | | |
Alzheimer-Demenz / Studienteilnehmer gesucht | 01.06.2007 | Bei einer Datenanalyse von 142.328 Diabetikern in den USA, die mit Insulin oder einem sogenannten Insulinsensitizer (Rosiglitazon oder Piaglitazon) behandelt wurden, zeigte sich, dass das Risiko, eine Alzheimer-Demenz zu entwickeln unter Glitazontherapie geringer als unter Insulingabe war. In einer Stichprobe von 1.791 Patienten mit neu aufgetretener Demenz ergab sich, dass die mit Glitazon behandelten Patienten seltener in ein Pflegeheim mussten.
Aus diesem Grund suchen wir ab sofort Studienteilnehmer. | | weitere Informationen | |
Manche Vitamine sind gefährlich | 18.05.2007 | Seit vielen Jahren werden sogenannte Antioxidantien wie Betakarotin, Vitamin A und E, etc. zur Vorbeugung von Gefäß-und bösartigen Erkrankungen propagiert. Auch in Deutschland werden zunehmend Vitamine als Nahrungsergänzungsstoffe verkauft.
Um die Wirkung zu beurteilen, wurden im Rahmen einer Metaanalyse alle elektronischen Datenbanken und Bibliografien bis zum Oktober 2005 durchsucht. | | weitere Informationen | |
Mit Schneckengift gegen Schmerzen | 03.05.2007 | | Mit dem neuen nicht opioiden Analgetikum Ziconotid (Prialt) gibt es eine Alternative für Patienten mit chronischen starken Schmerzen, die auch auf die intrathekale Opioidgabe nur unzureichend ansprechen. Bei Ziconotid handelt es sich um das synthetische Äquivalent eines körpereigenen Gifts der Kegelschnecke, die im Pazifischen Ozean lebt. | | weitere Informationen | |
Zunahme der multiplen Sklerose bei Frauen | 23.04.2007 | | In Kanada gibt es ein großes landesweites Projekt, das Daten von beinahe 30.000 MS-Patienten gesammelt hat, die zwischen 1891 und 1993 geboren wurden. Für eine Studie wurden die Daten von etwa 27.000 zwischen 1931 und 1980 geborenen Patienten ausgewertet. | | weitere Informationen | |
Neues Medikament gegen Hyperkinesien | 07.04.2007 | | Der Wirkstoff Tetrabenazin ist nun auch in Deutschland zugelassen und wird von Temmler Pharma unter dem Handelsnamen Nitoman vertrieben. | | weitere Informationen | |
Weniger Selbsttötungen in Deutschland | 15.03.2007 | | Seit den 70er Jahren hat sich die Zahl der jährlichen Suizide um 40% reduziert. Doch vor allem bei Männern ist die Rate immer noch sehr hoch - drei Viertel der Suizide werden von Männern begangen. | | weitere Informationen | |
Tinnitus-Therapie für zu Hause mit Lichtenergie | 02.03.2007 | | Mit dem neuen Gerät Vibony lässt sich nach Herstellerangaben Tinnitus deutlich lindern. Die überwiegende Wirkung werde mit einer "Low Energy Photo Therapy" erreicht: Der kleine Apparat gibt monochromatisches nicht-gebündeltes Licht ab, das den Stoffwechsel der Zellen des Mittel- und Innenohrs stimuliert. | | weitere Informationen | |
Lässt sich ein Schlaganfall vorhersagen? | 17.02.2007 | | Nach einer vorübergehenden Durchblutungsstörung mit einer Symptomatik (Lähmung, Sprechstörung, etc.) unter 24 Stunden Dauer kam es bei 5,5 % aller Patienten innerhalb von 7 Tagen und bei 9,2 % innerhalb von 90 Tagen zu einem Schlaganfall. Um die besonders gefährdeten Patienten zu identifizieren wurden Prognosemodelle entwickelt, die nun zu dem ABCD genannten Modell vereint wurden. | | weitere Informationen | |
Reizdarmsyndrom besser behandelbar | 02.02.2007 | Rezeptoren für den Botenstoff Serotonin finden sich im Gehirn und im Verdauungstrakt. Medikamente, die die Wirkung dieses Botenstoffes verstärken (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer = SSRI), werden wirksam zur Behandlung von Depressionen eingesetzt.
Eine belgische Arbeitsgruppe versuchte nun die Behandlung des Reizdarmsyndroms mit diesen Medikamenten. Die Patienten berichteten von einer raschen Symptomlinderung unabhängig vom antidepressiven Effekt. | | weitere Informationen | |
Deutsches Bündnis gegen Depression - Prävention von Suizidalität | 03.01.2007 | | Obwohl die Suizidzahlen in Deutschland seit den 90er Jahren rückläufig sind, versterben bundesweit immer noch knapp 11.000 Menschen jährlich durch Suizid. Die Zahl der Suizidenten ist höher als die der Verkehrstoten, Mordopfer, Aidstoten und Opfer illegalen Drogenmißbrauchs zusammen. Zudem ist von einer beachtlichen Dunkelziffer auszugehen. Hinzu kommt das circa 10-fache an Suizidversuchen. Das "Deutsche Bündnis gegen Depression" verfolgt einen Mehrebenen-Ansatz mit der Zielsetzung: Prävention von Suizidalität durch Depressionsprävention. Ein Großteil der Suizide geschieht im Zusammenhang mit Depressionen. | | weitere Informationen | |
Trigeminusneuralge bessert sich mit Migränemittel | 07.12.2006 | Anästhesisten aus Kitasato/Japan testeten das bei Migräne eingesetzte Sumatriptan in Injektionsform in einer Pilotstudie bei 24 Patienten mit einer bislang nicht besserbaren anfallsweisen Trigeminusneuralgie.
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Akupunktur als Kassenleistung | 15.11.2006 | | Demnächst ist Akupunktur als normale Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung abrechenbar, und zwar bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen. Zugelassen ist nur die Körperakupunktur; Ohr- und Schädelakupunktur sind nicht abrechenbar. Die genauen Diagnoseangaben lauten: 1. chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule, die seit mindestens sechs Monaten bestehen und gegebenenfalls nicht segmental bis maximal zum Kniegelenk ausstrahlen, 2. chronische Schmerzen in mindestens einem Kniegelenk durch Gonarthrose, die seit mindestens sechs Monaten bestehen. | | weitere Informationen | |
Neuer Therapieansatz bei generalisierter Angststörung | 30.10.2006 | In Europa leiden mehr als 6 Millionen Menschen an einer generalisierten Angststörung. Über 2/3 der Patienten erreichen innerhalb von fünf Jahren keine komplette Rückbildung der Beschwerden. Am häufigsten zeigen die Betroffenen einen chronischen Verlauf mit fluktuierender Symptomatik. Oft unterscheiden sich die Ängste der Patienten inhaltlich nicht von denen gesunder Menschen. Jedoch nehmen die Betroffenen ihre Sorgen als teils vollkommen unkontrollierbar wahr. Sie beschäftigen sich mit ihren Ängsten etwa drei- bis viermal so lange wie Gesunde - bis zu 60% der Tageszeit. Seit März 2006 ist das als Medikament gegen Epilepsie bekannte Pregabalin (Lyrica) für die Behandlung generalisierter Angststörungen zugelassen.
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Neues Behandlungsprinzip bei der Fibromyalgie | 16.10.2006 | | In einer ersten randomisierten, Plazebo-kontrollierten, doppelblinden Studie wurde die Wirkung des zur Narkolepsie-Behandlung zugelassenen Arzneistoffes Natriumoxybat (Xyrem) bei 195 Patienten mit Fibromyalgie untersucht. Die Patienten erhielten über 8 bis 10 Wochen entweder Natriumoxybat oder Plazebo. Die Therapie mit Natriumoxybat führte im Vergleich zu Plazebo zu einer signifikanten Verbesserung der wichtigsten Symptome Schmerz, Schmerzhaftigkeit an Schmerzdruckpunkten und Schlaf bei Patienten mit Fibromyalgie. | | weitere Informationen | |
Diabetes mellitus durch zu wenig Schlaf? | 21.09.2006 | | Von 1987 bis 2004 wurden an mehr als 1700 Männern Daten zur Schlafdauer und zur Entwicklung eines Diabetes mellitus erhoben. Die statistische Analyse ergab einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und dem Neuauftreten von Typ-2-Diabetes mellitus über einen Zeitraum von 17 Jahren. | | weitere Informationen | |
Vareniclin bei der Raucherentwöhnung | 25.08.2006 | | Vareniclin ist ein neuer Wirkstoff, der gezielt zur Raucherentwöhnung eingesetzt werden kann. Er wirkt über eine Stimulierung von Acetylcholinrezeptoren. Es besteht ein zweifaches Wirkprinzip: Zum einen werden die Nikotin-Entzugssymptome verringert, zum anderen wird bei Rückfällen während der Ausstiegsphase die Nikotin verursachte Befriedigung reduziert. Die nikotinfreie Substanz ist in den USA zugelassen, die europäische Zulassung bei der europäischen Zulassungsbehörde (EMEA) beantragt. | | weitere Informationen | |
Ultrahoch dosierte Antidepressiva-Behandlung bei Zwangsstörung | 30.07.2006 | | Patienten mit einer Zwangsstörung wurden erst mit der Standardbehandlung mit Sertralin zwischen 50-200 mg behandelt. Patienten, deren Symptomatik sich nicht besserte, erhielten dann zwischen 250-400 mg Sertralin pro Tag. In dieser Hochdosisgruppe kam es zu einer wesentlichen Rückbildung der Zwänge. | | weitere Informationen | |
Besserung der sozialen Phobie mit D-Cycloserin | 19.07.2006 | | D-Cycloserin, ein partieller Agonist am NMDA-Rezeptor, das in den USA als Tuberkulosemedikament zugelassen ist, verstärkt Lernvorgänge. Es wurde bei Patienten mit sozialer Phobie neben einem kleinen verhaltenstherapeutischen Programm mit Erfolg eingesetzt. | | weitere Informationen | |
Cannabinoidrezeptor-Blockade bei Übergewichtigen | 10.07.2006 | | 3.045 Patienten wurden über 1 Jahr mit dem Cannabinoid-1-Rezeptorblocker Rimonabant behandelt. Mit täglich 20 mg Rimonabant kam es zu einer signifikanten Verminderung des Körpergewichts um durchschnittlich 6 kg. Die Verträglichkeit war relativ gut. Das kardio-metabolische Risikoprofil verbesserte sich ebenfalls. | | weitere Informationen | |
Natriumoxybat zur Behandlung der Narkolepsie | 02.07.2006 | | Natriumoxybat (Xyrem) bessert die Hauptsymptome der Narkolepsie wie ausgeprägte Tagesschläfrigkeit, gestörter Nachtschlaf und Kataplexie. | | weitere Informationen | |
Depression im Alter oft unerkannt | 21.06.2006 | | Depression ist im Alter in der Gerontopsychiatrie die häufigste Erkrankung. Doch nur zu oft wird Antriebslosigkeit auf den Alterungsprozess geschoben und die eigentliche Erkrankung bleibt unerkannt. Zwei Problemfelder halten Ärzte davon ab, Senioren mutiger antidepressiv zu therapieren: Zum einen beklagen 69% eher körperliche Symptome, erhalten also eher eine symptomorientierte Behandlung. Zum anderen - aufgrund der Multimorbidität der Patienten - werden aus Angst vor Nebenwirkungen und Interaktionen lieber keine Antidepressiva eingesetzt. | | weitere Informationen | |
Methocarbamol lindert schmerzhafte Muskelverspannungen | 07.06.2006 | | Methocarbamol (Ortoton) hemmt selektiv den polysynaptischen Reflex an den Interneuronen des Rückenmarks und vermindert so die krankhaft erhöhte Dauerspannung der Skelettmuskulatur. Unbeeinflusst bleiben die natürliche Muskelspannung, die Skelettmuskelkontraktion und die Motilität der glatten Muskulatur sowie Wachheit und Leistungsvermögen. | | weitere Informationen | |
Günstiger Einfluss von Obst und Gemüse | 24.05.2006 | | Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und zudem der häufigste Verursacher von Behinderungen. Wissenschaftler aus Großbritannien untersuchten jetzt in einer Metaanalyse den Zusammenhang zwischen Obst- und Gemüseverzehr und dem Auftreten von Schlaganfällen. | | weitere Informationen | |
Mythos Melatonin | 10.05.2006 | | Eine gründliche Sichtung kontrollierter Studien belegt, dass Melatonin keine positive Wirkung auf sekundäre Schlafstörungen oder Schlafstörungen aufgrund von Schlafmangel wegen Jetlag oder Schichtarbeit hat. | | weitere Informationen | |
Agomelatin - ein neuartiges Behandlungskonzept bei Depressionen | 21.04.2006 | | Auf dem diesjährigen ECNP-Kongress in Amsterdam stellten internationale Experten eine gänzlich neue Strategie vor: Agomelatin, das erste melatonerge Antidepressivum. Mit Agomelatin steht erstmals ein Antidepressivum zur Verfügung, das zum einen als Agonist an den MT1- und MT2-Rezeptoren wirkt und somit zu einer Resynchronisation gestörter physiologischer Rhythmen führt. Zum anderen ist Agomelatin auch ein Antagonist an 5HT2C-Rezeptoren. Durch ihre Blockade wird die Stressresistenz verbessert. Die kombinierte Wirkung führt zu einer potenten antidepressiven Wirkung. | | weitere Informationen | |
Teurer Schlaganfall | 08.04.2006 | | Die lebenslangen direkten Behandlungskosten pro Schlaganfallpatient in Deutschland belaufen sich durchschnittlich auf 43.129 €. Nicht berücksichtigt sind hierbei die indirekten Kosten durch frühzeitige Erwerbsunfähigkeit oder unentgeltliche Pflege durch Angehörige. Die hohe sozioökonomische Bedeutung des Schlaganfalls ergibt sich zum einen aus seiner Häufigkeit - mehr als 150.000 Menschen erleiden jedes Jahr erstmals einen Schlaganfall -, zum anderen ist er die Hauptursache für lebenslange Behinderungen im Erwachsenenalter in Deutschland. | | weitere Informationen | |
Parkinson-Behandlung mit Pflaster | 26.03.2006 | | Es gibt eine neue Behandlungsmöglichkeit des Morbus Parkinson mit einem Pflaster, das täglich gewechselt wird. Das Pflaster enthält den Wirkstoff Rotigotin, Rotigotin ist ein Dopaminagonist, also ein Stoff, der die Wirkung von Dopamin, das beim Morbus Parkinson fehlt, verstärkt. | | weitere Informationen | |
Häufige psychische Leiden der Europäer | 02.03.2006 | | Bei einer Meta-Analyse, einer Auswertung vorhandener Studien, die 27 Studien mit mehr als 150 000 Teilnehmer berücksichtigte, zeigte sich, daß durchschnittlich jeder vierte Europäer wenigstens einmal jährlich eine Depression, eine Schizophrenie, eine bipolare Störung, Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, Sozialphobie, Panikstörung, generalisierte Angst, Zwangsstörung, somatoforme Störung oder Demenz entwickelt. | | weitere Informationen | |
Gedächtnisforschung - Lernen mit leerem Magen | 21.02.2006 | | Voller Bauch studiert nicht gern, sagt der Volksmund. Hungern hingegen verbessert die Lernfähigkeit und das Gedächtnis, stellten jetzt Wissenschaftler der Yale University bei Tierversuchen fest. | | weitere Informationen | |
Antiepileptikum zur Prophylaxe der Migräne zugelassen | 08.02.2006 | | Das als Antiepileptikum schon seit längerem eingesetzte Topiramat hat sich in mehreren klinischen Studien auch in der Prophylaxe von Migräneattacken als wirksam und sicher erwiesen. Ein gutes Ansprechen wird mit täglich 50 bis 100 mg erreicht. | | weitere Informationen | |
RLS-Patienten vor allem durch Schlafstörungen beeinträchtigt | 23.01.2006 | | Die Symptome des Restless-Legs-Syndroms sind nachts besonders ausgeprägt. Deswegen stehen Schlafstörungen bei vielen Patienten im Vordergrund. Durch die Missempfindungen in den Beinen wird die Einschlafzeit meist deutlich verlängert. So brauchen 2/3 der Patienten länger als eine halbe, 1/3 länger als eine Stunde bis zum Einschlafen. Hinzu kommen insbesondere bei zusätzlichen periodischen Beinbewegungen häufige Aufwachperioden, über die mehr als 60% der RLS-Patienten klagen. Alle negativen Langzeitfolgen des RLS wie eingeschränkte Lebensqualität, Depressivität, Tagesmüdigkeit und kognitive Einschränkungen sind eng mit den Schlafstörungen korreliert. | | weitere Informationen | |
Schichtarbeiter-Syndrom - mehr als nur Schlafstörungen | 08.01.2006 | | Schichtarbeit kann neben Schlafstörungen auch Herz-Kreislauf-Probleme und gastrointestinale Erkrankungen verursachen. So zeigte sich bei Arbeitern mit einem diagnostizierten Schichtarbeiter-Syndrom im Vergleich zu gesunden Schichtarbeitern ein um mehr als das vierfache erhöhte Risiko für gastrointestinale Geschwüre. Daneben hatten diese Patienten auch häufiger Unfälle aufgrund ihrer Schlafstörungen sowie Absencen und Depressionen und waren geringer sozial und familiär aktiv. | | weitere Informationen | |
Weniger neue Läsionen bei MS durch Tablette | 07.12.2005 | | Laquinimod ist ein neuer, oral verfügbarer Immunmodulator, der bereits in Tiermodellen von Autoimmunerkrankungen erfolgreich eingesetzt wurde. Nach präklinischen Sicherheits- und Verträglichkeitsstudien an gesunden Probanden und MS-Patienten erfolgte eine Phase-II-Studie zur Testung der dosisabhängigen Wirkung auf Läsionen bei schubförmiger MS. | | weitere Informationen | |
Antikörper fangen das Nikotin, bevor die Sucht entsteht | 11.11.2005 | | Alle bisher zur Verfügung stehenden Methoden zur Raucherentwöhnung wie Nikotinersatztherapien, Bupropion oder Verhaltenstherapie zeigen eher niedrige Abstinenzraten, die bei Kombination gesteigert werden können. Nun wurde in einer Studie eine Impfung durchgeführt, die zur Bildung von gegen Nikotin gerichteten Antikörpern führt, welche das Nikotin im Blut abfangen. | | weitere Informationen | |
Akupunktur beeinflußt Hirnaktivität spezifisch | 18.10.2005 | | In einer Studie wurden in China 37 gesunde Probanden mit Kernspintomographie untersucht, während sie an einem von vier Punkten akupunktiert wurden: 2 echte Akupunkturpunkte bzw. 2 falsche. Die Punkte wurden über 1 Minute stimuliert, währendessen wurden 60 Kernspin-Bilder gewonnen. | | weitere Informationen | |
Diabetische Polyneuropathie, EU-Zulassung für Duloxetin | 22.09.2005 | | Zur Behandlung von Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie wurde kürzlich die EU-weite Zulassung für Duloxetin, Handelsname Cymbalta, erteilt. Nach Schätzungen leiden bis zu drei Fünftel erwachsener Diabetiker an dieser Erkrankung des Nervensystems. | | weitere Informationen | |
Zunehmender Drogenkonsum | 13.09.2005 | | Die Zeitschrift "Sucht" veröffentlicht regelmäßig die aktuelle "Repräsentativerhebung zum Gebrauch und Missbrauch psychoaktiver Substanzen bei Erwachsenen in Deutschland". Sie wird regelmäßig seit 1980 erhoben. Im Bereich illegale Drogen wird der Konsum von Cannabis, Amphetaminen, Ecstasy, LSD, Opiaten, Crack und Pilzen untersucht. | | weitere Informationen | |
Normale Lebenserwartung bei Parkinson-Erkrankung | 05.09.2005 | | Bei einer Studie an 800 Patienten konnte gezeigt werden, daß heute Patienten mit einer Parkinson-Erkrankung eine normale Lebenserwartung haben. | | weitere Informationen | |
Infekte erhöhen Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko | 26.08.2005 | | In England wurden Daten von 20486 Patienten und einem ersten Myokardinfarkt und von 19063 mit einem ersten Schlaganfall untersucht. Sie wurden verglichen mit Daten von Patienten, die eine Impfung gegen Influenza, Tetanus oder Pneumokokken erhielten bzw. nicht erhielten. | | weitere Informationen | |
Bei Depression Blutzuckerwerte im Auge behalten | 11.08.2005 | | Dass Patienten mit Depression ein um 30% höheres Diabetesrisiko haben als die Normalbevölkerung, konnte in einer Studie mit 19.677 Kanadiern gezeigt werden. Vermutet werden verschiedene Entstehungsmechanismen: eine erhöhte Kortisol-Konzentration im Gehirn könnte über metabolische Effekte das Diabetesrisiko erhöhen, Depressive bewegen sich zuwenig und achten nicht auf eine gesunde Ernährung. Auch manche Antidepressiva begünstigen eine diabetische Stoffwechsellage. Deswegen sollte bei Depressiven mindestens einmal im Jahr der Blutzucker bestimmt werden. | | | |
Hamster als Kotherapeuten | 25.07.2005 | Dass ein schmusiges Haustier Kinderherzen erfreuen und zur Belebung des Alltags beitragen kann, ist unbestritten. In der Medizin sind Nagetiere allerdings bislang überwiegend in den Käfigen von Versuchsanstalten vorzufinden und haben ein ungewisses Schicksal.
So ist es doch eine für Mensch und Tier erfreuliche Nachricht wert, was der taiwanesische Psychiater Shiu-Mei Kung und sein Team über das therapeutische Potential von Hamstern herausgefunden haben: | | weitere Informationen | |
"Gesundbrunnen" Vitamin E: HOPE zerstört alle Hoffnungen | 26.06.2005 | | Die langfristige Nahrungsergänzung mit Vitamin E bei Patienten mit Gefäßerkrankungen und Diabetes mellitus verhindert weder Krebse noch Herz-Kreislauf-Ereignisse, sondern erhöht allenfalls das Risiko einer Herzschwäche. | | weitere Informationen | |
Spritze gegen Alkoholabhängigkeit | 19.06.2005 | | Ein injizierbares Depot-Präparat von Naltrexon reduziert - unabhängig von sonstigen Maßnahmen - Alkoholexzesse bei alkoholabhängigen Patienten signifikant. | | weitere Informationen | |
Cannabis-Konsum erhöht Psychoserate bei Jugendlichen | 13.06.2005 | | Cannabis-Konsum ist ein Risikofaktor für psychotische Symptome. Die Mechanismen sind nach wie vor in der Diskussion, wobei der Prädisposition (Veranlagung) für Psychosen eine wichtige Rolle zuzukommen scheint. | | weitere Informationen | |
Cannabinoide bei multipler Sklerose? | 08.06.2005 | | Cannabinoide werden von vielen Patienten mit MS als alternative Therapie von Spastik und Schmerzen angewendet. Pathophysiologische Überlegungen, experimentelle Ergebnisse, Fallberichte sowie kleine Fallserien deuten in der Tat günstige Effekte von Cannabinoiden auf diese Symptome an. | | weitere Informationen | |
Kein Hinweis auf erhöhtes Tumorrisiko durch Handys | 30.05.2005 | | Machen Sie nun Krebs oder nicht? Die Frage, ob Mobiltelefone das Risiko für Hirntumoren erhöhen, wird wohl noch lange auf eine definitive Antwort warten. | | weitere Informationen | |
Hormonsubstitution nach der Menopause: Dement durch Hormone? | 16.05.2005 | | Bis vor kurzem wurde eine Hormonsubstitution bei Frauen nach der Menopause häufig durchgeführt, um die subjektiven Beschwerden der Wechseljahre zu lindern und eine Reihe typischer Alterskrankheiten zu verhindern. Eine zeitlang wurde sogar von einem schützenden Effekt der Hormonbehandlung vor einer Demenz gesprochen. | | weitere Informationen | |
Alkoholkonsum korreliert mit Hirnleistung im Alter | 08.05.2005 | | Zwischen dem Alkoholkonsum im mittleren Alter und der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter besteht ein U-förmiger Zusammenhang. Die Mechanismen für die schützende Wirkung geringen Alkoholkonsums sind unklar. Das Demenzrisiko wird durch Alkoholgebrauch nur erhöht, wenn mit dem Apo-e4-Allel ein genetischer Risikofaktor hinzukommt. | | weitere Informationen | |
Schmerzreduktion durch Cannabinoide | 28.04.2005 | | Ungefähr ein Drittel der Patienten mit multipler Sklerose (MS) leidet unter Schmerzen durch Läsionen der schmerzverarbeitenden Bahnen. Eine neuere Studie hat gezeigt, dass Canabinoide nicht näher spezifizierte Schmerzen bei der MS lindern können. | | weitere Informationen | |
Neues Medikament gegen multiple Sklerose als Tablette | 03.04.2005 | | Derzeit wird das Zytostatikum Cladribin der Firma Janssen-Cilag, das sehr wirksam gegen eine besondere Form der Leukämie (Haarzell-Leukämie) eingesetzt wird, in einer internationalen Phase-III-Studie zur Behandlung der multiplen Sklerose getestet. Es soll von der Firma Serono unter dem Namen Myllnax vermarktet werden. | | weitere Informationen | |
Erbanlagen bestimmen Wirkung von Antidepressiva | 28.03.2005 | | Welche Wirkung ein Medikament bei einem Patienten hat, hängt entscheidend von seinen Genen ab. Wissenschaftler des Max-Planck-Institus für Psychiatrie haben jetzt erstmals nachgewiesen, dass Patienten tatsächlich - je nach individueller genetischer Ausstattung - unterschiedlich auf Medikamente gegen Depressionen ansprechen. | | weitere Informationen | |
16. Hirntumor-Informationstag am 23. April 2005 in Stuttgart | 15.03.2005 | | Führende Mediziner und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen werden über Standards und neue Erkenntnisse der Hirntumortherapie informieren. Nach den Vorträgen stehen Ihnen die Experten für Fragen zur Verfügung. Im zweiten Teil der Veranstaltung berichten Patienten über ihr Leben mit der Diagnose. | | weitere Informationen | |
Parkinson-Mittel als Pflaster erfolgreich | 07.03.2005 | | Ein neu entwickeltes Pflaster mit dem Wirkstoff Rotigotin verspricht eine deutliche Verbesserung der Parkinson-Behandlung. Der gut verträgliche Dopaminagonist wird gleichmäßig aus dem Pflaster freigesetzt und führt dadurch zu einer ständigen Wirkung auf die Parkinson-Symptome ohne wesentliche Schwankungen. Dadurch wird die Beweglichkeit der Patienten verbessert, wie Prof. Wüllner von der neurologischen Universitätsklinik Bonn auf dem 4. Deutschen Parkinsonkongress in Frankfurt berichtete. Die Zulassung des Präparates sei in Europa sowie in den USA bereits beantragt. | | weitere Informationen | |
Beim Cluster-Kopfschmerz ist Triptan-Therapie die erste Wahl | 02.03.2005 | | Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) hat ihre Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie bei Cluster-Kopfschmerz überarbeitet. Zur Akuttherapie werden jetzt auch Triptan-Nasensprays empfohlen, wenn Patienten Angst vor Spritzen haben. Mittel der ersten Wahl ist aber Sumatriptan (Imigran) als Injektion unter die Haut. Zur Vorbeugung sind etwa Verapamil (Isoptin) oder Methysergid (Deseril)geeignet. | | weitere Informationen | |
Neues Medikament für Zappelphilippe | 25.02.2005 | | Für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist kürzlich in Deutschland das Präparat Strattera mit dem Wirkstoff Atomoxetin zugelassen worden. Das Präparat wird von der amerikanischen Firma Lilly hergestellt. | | weitere Informationen | |
Mitglied im Forschungsverbund Studienpraxen | 10.02.2005 | | Die Praxis Dr. Rausch ist seit Mai 2004 Mitglied im Forschungsverbund Studienpraxen. Dieser Forschungsverbund ist seit Anfang Januar 2005 eine eingetragene Genossenschaft. Beteiligt sind das Koordinierungszentrum Klinische Studien am Universitätsklinikum Tübingen (KKS-UKT gGmbH), niedergelassene Ärzte aller Fachrichtungen sowie einzelne Krankenhäuser. | | weitere Informationen | |
Neurologen und Psychiater im Netz | 05.02.2005 | | Auf der neuen Website von BDN (Berufsverband deutscher Neurologen), BVDN (Berufsverband deutscher Nervenärzte) und BVDP (Berufsverband deutscher Psychiater) können umfangreiche Informationen zu vielen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen abgerufen werden. | | weitere Informationen | |
4. Ulmer Alzheimertag | 23.01.2005 | Am 19. Februar 2005 findet von 10 bis 16 Uhr der 4. Ulmer Alzheimertag im Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, Ulm statt.
Neben Vorträgen von 10.15-12.30 Uhr gibt es Workshops von 14.30-16.00 Uhr. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch ein Förderverein gegründet, der TrotzDem heißt. | | weitere Informationen | |
Bislang größte klinische Studie zur Migräne-Prophylaxe | 07.01.2005 | | Kürzlich wurde eine Studie mit mehr als 1500 Patienten zu dem neuen Medikament Topiramat (Topamax) abgeschlossen. Die Patienten litten unter 3-15 Migräne-Attacken pro Monat. Es wurden 3 Dosisgruppen untersucht, 50, 100 und 200 mg pro Tag. Schon 50 mg Topiramat zeigten eine klinische Wirkung. Insgesamt wurden in allen 3 Gruppen die Attackenhäufigkeit und die Anzahl der Migränetage pro Monat gesenkt. | | weitere Informationen | |
Akupunktur bei Kopfschmerzen | 18.12.2004 | | Eine dreimonatige Akupunkturbehandlung von Patienten mit überwiegend Migräne-artigen Kopfschmerzen scheint auch noch ein Jahr danach zu einer deutlicheren Besserung zu führen als eine hausärztliche Beratungs- und Pharmakotherapie. | | weitere Informationen | |
Neues Medikament gegen Multiple Sklerose | 02.12.2004 | | Die FDA beschleunigte die Zulassung von TYSABRI, früher ANTEGREN, Wirkstoff Natalizumab, für die Behandlung der Multiplen Sklerose. TYSABRI ist der erste humanisierte, monoklonale Antikörper, der für die Behandlung der MS zugelassen ist. Sowohl in der AFFIRM-Studie (Natalizumab allein gegen Plazebo) als auch in der SENTINEL-Studie (Natalizumab in Kombination mit Interferon-beta) wirkte eine intravenöse Injektion/Monat reduzierend auf die Schubrate. | | weitere Informationen | |
Migräne erhöht Schlaganfallrisiko | 24.11.2004 | | Eine große epidemiologische Studie in England zeigt, dass Migränepatienten ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle und geringer auch für eine koronare Herzkrankheit haben. Dieses Risiko wird durch eine Behandlung von Migräneattacken mit Triptanen nicht erhöht. | | weitere Informationen | |
Restless legs Syndrom - Die vergessene Krankheit | 20.10.2004 | | Das Restless legs Syndrom gehört zu den häufigsten und gut therapierbaren neurologischen Erkrankungen. Es ist durch einen überwiegend in Ruhesituationen auftretenden Bewegungsdrang, der üblicherweise mit Gefühlsstörungen in den den Beinen einhergeht, charakterisiert. | | weitere Informationen | |
Neue Wege in der Schizophrenie-Therapie | 23.09.2004 | | Mit dem neuen Wirkstoff Aripiprazol der Firma Bristol-Myers Squibb, Handelsname Abilify, steht nun eine wirkungsvolle und verträgliche Substanz zur Behandlung aller Formen der Schizophrenie zur Verfügung. | | weitere Informationen | |
Täglich Alkohol erhöht das Demenzrisiko nach Schlaganfall | 20.08.2004 | | Etwa ein Viertel aller Schlaganfälle ist mit nachfolgender Demenz verbunden. Es gibt eine Reihe von vermeidbaren und nicht vermeidbaren Faktoren, die das Demenzrisiko erhöhen. | | weitere Informationen | |
Ruhe im Schlafzimmer | 24.07.2004 | | Ein neues Rachenspray lindert Schnarchgeräusche die ganze Nacht hindurch. | | weitere Informationen | |
Raucher-Entwöhnung ohne Gewichtsprobleme | 19.06.2004 | | Mit dem neuen Wirkstoff Rimonabant schaffen 36 Prozent eine vierwöchige Abstinenz, Patienten nehmen kaum zu. | | weitere Informationen | |
Verantwortung im Berufsverband deutscher Nervenärzte | 22.05.2004 | | Dr. Rausch wurde am 08.05.04 in den Landesvorstand (Württemberg Baden Nord) des Berufsverbandes der deutschen Nervenärzte gewählt. | | weitere Informationen | |
Aktueller Wissensstand zum Morbus Parkinson | 21.04.2004 | | Bei einer Fortbildung des Berufsverbandes der deutschen Nervenärzte berichteten Prof. Schwarz, Leipzig, und Prof. Storch, Dresden, in Ulm von neuen Erkenntnissen auf ihrem Forschungsgebiet. | | weitere Informationen | |
Schlafstörungen als Frühindikator psychiatrischer Erkrankungen | 21.03.2004 | | Schlafstörungen als Symptom psychiatrischer Erkrankungen sind dem Psychiater und Nervenarzt ein geläufiges Phänomen. Die Beziehung zwischen Schlafstörungen und psychiatrischen Erkrankungen ist aber wesentlich komplexer. Schlafstörungen können nämlich nicht nur Folge, sondern auch Ursache einer psychiatrischen Erkrankung sein. | | weitere Informationen | |
Das Gehirn wächst auch beim Erwachsenen | 15.02.2004 | | Seit relativ kurzer Zeit ist bekannt, daß im erwachsenen Gehirn täglich 9000 neue Nervenzellen gebildet werden, was über drei Millionen neuen Zellen pro Jahr entspricht. | | weitere Informationen | |
Den Ursachen psychischer Krankheiten auf der Spur | 22.01.2004 | | Mit moderner Bildgebung und molekularer Medizin erzielten Wissenschaftler neue Durchbrüche bei der Erforschung psychischer Krankheiten. | | weitere Informationen | |
Fernsehen im Wartezimmer | 14.12.2003 | | Seit einigen Tagen können Sie im Wartezimmer auch fern sehen. | | weitere Informationen | |
Alzheimer-Telefon | 09.11.2003 | | Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: Hilfe und Beratung - bundesweit | | weitere Informationen | |
1. Tag der Akupunktur | 05.11.2003 | | Die Stiftung Akupunktur veranstaltete am 05.11.03 den 1. Tag der Akupunktur in Deutschland. | | weitere Informationen | |
Neues Medikament gegen Depressionen und Ängste | 11.10.2003 | | Seit kurzem ist in Deutschland ein neues Medikament gegen Depressionen und Ängste zugelassen, das sich durch eine besonders gute Verträglichkeit auszeichnet. | | weitere Informationen | |
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