Schlafstörungen als Frühindikator psychiatrischer Erkrankungen

21.03.2004
Schlafstörungen als Symptom psychiatrischer Erkrankungen sind dem Psychiater und Nervenarzt ein geläufiges Phänomen. Die Beziehung zwischen Schlafstörungen und psychiatrischen Erkrankungen ist aber wesentlich komplexer. Schlafstörungen können nämlich nicht nur Folge, sondern auch Ursache einer psychiatrischen Erkrankung sein.
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Schlafstörungen sind ein häufiges - wenn auch unspezifisches - Frühsymptom verschiedener psychischer Erkrankungen. Das Risiko für die spätere Entwicklung von Depressionen, Schizophrenien, Angst-und Panikstörungen, Alkoholabhängigkeit und Ess-Störungen ist bei Patienten mit Schlafstörungen erhöht. Als organische Ursachen sollten stets ein Restless-Legs-Syndrom und eine Schlafapnoe ausgeschlossen werden.