Depression: Schutz vor Rezidiven

24.08.2007
Wegen des chronischen rezidivierenden Verlaufs sollte eine Depression im Anschluss an die Akuttherapie langfristig behandelt werden. Aktuelle Daten einer 2-Jahres-Studie belegen, dass mit einer medikamentösen Behandlung ein anhaltender Rückfallschutz erreicht werden kann.
Antideressiva werden noch zu oft über einen viel zu kurzen Zeitraum eingenommen. Die Folge ist ein rasches Wiederauftreten einer depressiven Episode. Diese ist dann in der Regel nicht nur schwerer als die vorangegangene, sondern verkürzt zugleich auch die Zeit bis zum nächsten Rezidiv. Um neue depressive Phasen zu vermeiden, sollten gefährdete Patienten schon nach der zweiten Episode über einen Zeitraum von mindestens vier Jahren - gegebenenfalls aber auch lebensbegleitend - weiterbehandelt werden.